Erlebtes

Dies sind persönliche Berichte und Erfahrungen von verschiedenen Menschen aus unserer Versammlung

Warum wir ein Zeugnis geben?

Wir möchten Dir zeigen, dass wir genau so Menschen sind wie Du auch, mit Schwächen und Stärken, mit Erfolgen und Problemen – genau wie Du!

Unser Zeugnis soll Dir auch zeigen, dass es möglich ist, Veränderungen zu erfahren die Du nie für möglich gehalten hast, mehr aus Deinem Leben zu machen, Heilung zu erfahren und Zuversicht und Hoffnung zu erlangen, wenn wir Jesus annehmen.

Vieles wäre ohne Jesus niemals möglich gewesen – und davon möchten wir Dir ein Zeugnis geben!

Warum wir ein Zeugnis geben?

Wir möchten Dir zeigen, dass wir genau so Menschen sind wie Du auch, mit Schwächen und Stärken, mit Erfolgen und Problemen – genau wie Du!

 

Unser Zeugnis soll Dir auch zeigen, dass es möglich ist, Veränderungen zu erfahren die Du nie für möglich gehalten hast, mehr aus Deinem Leben zu machen, Heilung zu erfahren und Zuversicht und Hoffnung zu erlangen, wenn wir Jesus annehmen.

 

Vieles wäre ohne Jesus niemals möglich gewesen – und davon möchten wir Dir ein Zeugnis geben!

Mein Name: Christoph
Jahrgang: 1990

Ich bin im Jahre 1990 geboren und hatte eine sehr schöne Kindheit. Ich liebte es, draussen zu spielen mit meinen Nachbarn und Sport war immer ein grosses Thema in meinem Leben. Ebenfalls hatte ich immer eine sehr gute Beziehung zu meinen Eltern und zu meiner Schwester.
Meine Eltern sind Christen und JEsus Christus war in unserer Familie immer präsent. Wir besuchten fast jeden Sonntag eine FEG. Ich hatte zwar nie sonderlich grosse Lust daran aber konnte meinen Eltern nicht gross widersprechen. Wir beteten jeweils vor dem Essen und manchmal sangen wir auch Lieder.
Für mich war es ganz normal, christlich aufzuwachsen und ich musste mich nie mit einer anderen Glaubensrichtung auseinandersetzen.
Als ich dann in die Oberstufe kam, änderte sich jedoch vielen in meinem Leben. Ich lernte langsam das weltliche Leben kennen und ganz ehrlich; ich liebte es! Meine Jungs und ich waren oft unterwegs, spielten den Leuten Streiche, rauchten, tranken, fälschten unsere Ausweise und hingen mit 14 Jahren schon in verschiedenen Nachtclubs rum.
Irgendwann fing meine Ausbildung als Automobil-Fachmann an; der erste Schritt in die Arbeitswelt. Es war eine harte Zeit, dennoch freute ich mich bereits am Montag auf den Mittwoch, um dann mit meinen Freunden auszugehen und meinen Gelüsten nachzugehen.

Mein grösstes Hobby war das Motocross Fahren. Ich investierte meine ganze Freizeit darin und konnte mich komplett auspowern in dieser Sportart. Darin fand ich Frieden und Ruhe.
Zuhause haben wir mit der Zeit immer weniger vor dem Mittagessen gebetet und wir sprachen auch nicht mehr viel von JEsus. Mein Gewissen meldete sich allerdings immer wieder bei mir und zeigte mir auf, dass mein Leben nicht sonderlich gut war, wie ich es führte. Eine gewisse Gottesfurcht war definitiv immer da!
Ich habe immer wieder erlebt, wie meine Mutter Predigten auf Spanisch hörte und Sie versuchte oft, mit mir über den Herrn Jesus Christus zu sprechen. Mich hat das zu dieser Zeit allerdings nicht sonderlich interessiert. Dennoch blieb meine Mutter hartnäckig. Eines Tages frage Sie mich, ob ich einen Kurs besuchen wollte, wo man über GOtt sprach. Meiner Mutter zuliebe ging ich dort hin. Ich habe das Evangelium gehört und habe dann auch mein Leben JEsus Christus übergeben.

Ich wusste nun, dass ich errettet bin und irgendwann im Himmel sein werde. Darüber war ich sehr glücklich. Ab und zu habe ich dann auch noch den Gottesdienst besucht aber mir wurde alles schnell langweilig und ich habe nicht wirklich etwas gelernt über die Heilige Schrift. Ebenso war ich sehr abgeschreckt von den Menschen, die ich da sah. Mir war alles zu fromm und ich wollte nicht so werden wie diese Leute.

Irgendwann nach meiner Lehre habe ich mich selbständig gemacht. Mit meinem selbst ausbezahlten Lohn ging ich fast jeden Tag ins Casino und habe das Geld so richtig verprasst! Nichts habe ich ausgelassen und kaufte mir alles, worauf ich Lust hatte. Ich habe mein Leben so geliebt, wäre da nicht mein schlechtes Gewissen gewesen…
Es sind noch viele Sachen vorgefallen bis ich irgendwann an einem Punkt angekommen war wo ich merkte, dass die Welt mir nicht bieten konnte was sie mir versprochen hatte. Alles nur Schein!
Ich konnte dennoch nicht ganz loslassen und ging noch regelmässig an Festivals und Parties an den Wochenenden und hatte wieder für einen kurzen Augenblick Frieden.
Der Sinn des Lebens war mir aber noch immer noch nicht klar und ich fing irgendwann an zu beten.

Als ich wiedermal ein Festival besuchte, traf ich eines Abends meine Schwester. Sie erzählte mir voller Euphorie, dass Sie geraden einen gemeinsamen Freund getroffen hatte und dieser zum Glauben gefunden hatte. Ich freute mich von Herzen darüber, da mir ja auch immer bewusst war, dass JEsus Christus der einzig wahre Weg ist.
Zusammen mit meiner Schwester und diesem Freund haben wir dann die Gemeinde solafide besucht und der Herr sprach am selben Tag zu mir durch eine Predigt.

So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Gottes.

Römer 10:17

Ich hörte die Predigt und habe zum ersten Mal so richtig verstanden, was GOttes Liebe wirklich bedeutet.
Ich habe angefangen, in der Bibel zu lesen und habe entdeckt, wie lebendig und wahrhaftig das Wort GOttes ist.

Seit diesem Zeitpunkt folge ich JEsus Christus nach und habe den Sinn des Lebens und den ewigen Frieden endlich gefunden. Ich habe erst durch das Wort GOttes erkannt, wie gross seine Gnade und seine Geduld ist. Ich bin dem HErrn so dankbar, dass er mich nie aus den Händen gelassen hat und er mich suchte. Es gibt in der Bibel eine Geschichte von dem verlorenen Sohn (Lukas 15). Diese Geschichte trifft genau auf mich zu.

Seit 2016 gehe ich in die Gemeinde, in welche der HErr mich gezogen hat und erhalte dort Nahrung aus seinem Wort. Wir treffen uns zum Gebet und zur Gemeinschaft und wollen dem HErrn dienen und den Menschen die Wahrheit erzählen.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wo ich jetzt ohne IHN wäre und bin ehrlich gesagt auch froh darüber.
GOttes Gnade ist unbeschreiblich man muss IHN einfach kennenlernen!

Nur ihn IHM finden wir diese Gnade und den ewigen Frieden und das ewige Leben.

 

 

JEsus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14:6

Mein Name: Mirjam
Jahrgang: 1982

Ich heisse Mirjam und wurde 1982 als drittes von vier Kindern geboren. Meine Eltern sind gläubige Christen und so erlebte ich früh, was JEsus nach zu folgen heisst. Meine beiden Grossväter waren Pastoren (Baptisten und Chrischona) und so war der Glaube an JEsus Christus in der Familie wichtig. Aufgrund meines rebellischen Herzens machte ich meinen Eltern viel Kummer, denn ich war ungehorsam, verlangte viel Aufmerksamkeit und gegenüber meinem jüngeren Bruder verhielt ich mich sehr gemein. Mein jüngerer Bruder hingegen war angepasst und folgsam. Als ich etwa sechs Jahre alt war, schauten wir in der Sonntagschule den Film “Spuren im Schnee”. Dabei identifizierte ich mich stark mit dem Mädchen, welches seinem jüngeren Bruder grosse Not, aufgrund von Neid, bescherte. Wie sehr ich mich auch anstrengte, mein Verhalten zu ändern und “lieb” zu sein, es gelang mir nicht. Dadurch erhielt ich Sündenerkenntnis.

Denn ich weiss, dass in mir, das ist, in meinem Fleische, wohnet nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht.

Römer 7.18

Kurze Zeit später in einem Kinderlager betete ich mit einer Leiterin um Vergebung meiner Sündenlast zu JEsus Christus und erlebt grosse Befreiung durch den Glauben an meine Erlösung durch das Blut von JEsus Christus. Seit dieser Entscheidung und Übergabgegebet weiss ich, dass ich GOttes Kind bin.

Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentum noch Gewalt, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe GOttes, die in Christo JEsu ist, unserem HErrn.

Römer 8.38+39

Drei zentrale Erfahrungen mit meinem Heiland prägen weitere Kindheitserinnerungen und ich konnte die schützende Hand GOttes über meinem Leben erkennen.
Als ich zehn jährig war, fiel ich aus ca. drei Meter auf den Boden und erlebte wundersame Bewahrung durch den HErrn, da ich nur einen Arm brach.
Mit dreizehn Jahren war ich plötzlich auf dem rechten Auge blind und die Ärzte hatten Mühe die Ursache und Behandlung zu finden. Ich erlebte vollständige Heilung und die Wirkung von Gebeten.
Mein Schlüsselerlebnis um zu erkennen, wie der HErr mich schützt und mein Leben in seiner Hand hält, ereignete sich als ich siebzehn Jahre alt, im Welschland war. Aus Zeitnot wollt ich die Bahngeleise überqueren und war einen Schritt davor, die Schienen zu überqueren, als ein Schnellzug vorbei fuhr. Der Fahrwind warf mich auf den Rücken. Als ich realisierte, dass ich lebend bin, wurde ich tief ergriffen und bat den Pastor der Gemeinde, mich im Genfersee zu taufen.

Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuss nicht an einen Stein stossest

Psalm 91.11+12

Die darauffolgenden Jahre besuchte ich bei jeder Gelegenheit Versammlungen von Christen und pflegte eine innige Beziehung mit JEsus Christus. So durfte ich auch erleben, wie Menschen errettet wurden. Der HErr bewahrte mich auch von Weltlichem.
Mit 23 meinte ich, dass ich aufgrund zahlreicher Bestätigungen, nach Frankreich gehen soll, um bei der Gemeindegründung (Evangelisation, Kinderstunde, Besuchsdienst etc.) mit zu helfen. Der HErr schenkte viele Erfahrungen, doch erfuhr ich auch manche Schwierigkeiten.
Nach zehn Monaten musste ich in die Schweiz zurück, da ich keinen Weg mehr in Frankreich sah, da sich alle Türen verschlossen (keine Arbeitsstelle gefunden etc.).
Zurück in der Schweiz arbeitete ich wieder und war enttäuscht von mir und dass der HErr mir keinen Weg zeigte. Frustriert und traurig über meiner Situation, hatte ich doch ganz andere Vorstellungen, entfernte ich mich vom HErrn und entschied mich, in “die Welt zu gehen”. Acht Jahre ohne Beziehung zu JEsus zu leben bedeutete: Götzendienst (z.B. Berufliche Karriere) Sucht (nach Menschen, Liebe, Erlebnissen etc.). Eines Abends, am Boden zerstört und ernüchtert über meiner inneren Leere und gottlosen Lebenswandels, lud mich ein gläubiger Freund in seine Gemeinde ein und ich erlebte, wie wunderbar, heilsam und erfüllend es ist, wieder zurück in den Armen meines himmlischen Vaters zu kommen. Ich tat Busse wie der verlorene Sohn:

Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin fort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heisse.

Lukas 15.21

Seit rund zwei Jahren erlebe ich, wie der HErr durch sein Wort, welches ich freudig täglich lese und durchs Gebet in meinem Leben wirkt. Schritt für Schritt erkenne ich sein Wille für mein Leben und ER verändert, heilt und befreit mich.

Da die Freundschaft mit dem gläubigen Freund zerbrach, musste ich eine neue Gemeinde suchen. Im Internet wurde ich auf die “solafide” aufmerksam. Insbesondere die Liebe und Treue zum Wort GOttes und untereinander berührten mich und ich erkenne neu welchen Segen der HErr schenkt, wer Ihm treu nachfolgt und einer bibelgläubigen Versammlung angehört.

Abschliessend möchte ich mich David in Psalm 25.4-7 anschliessen:

“HErr zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige! Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich; denn du bist der GOtt, der mir hilft, täglich harre ich dein. Gedenke, HErr an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von der Welt her gewesen ist. Gedenke nicht an der Sünden meiner Jugend und meiner Übertretung; gedenke aber mein nach deiner Barmherzigkeit um deiner Güte willen!”

Mein Name: Ambrosius
Jahrgang: 1979

 

Denn so du mit deinem Munde bekennest Jesum, dass er der Herr sei, und glaubest in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig.

Römer 10.9

 

Ich würde sagen ich hatte eine normale Kindheit, ich habe viel Sport gemacht und war viel in der Natur und im Wald mit meinen Freunden, da haben wir auch einigen Blödsinn angestellt, wie Kinder halt so sind wenn sie jung sind.


Eines Tages kam meine Mutter zu mir und meinen Brüdern und hatte uns von der Jungschar erzählt. Sie wollte, dass wir dahin gehen , was ich zuerst gar nicht toll fand, schlussendlich sind wir doch gegangen.
So waren wir künftig immer am Samstag da und gingen auch in den Schulferien ab und zu mit in ein Jungschi-Lager, das mochte ich anfangs weniger. Aber mit der Zeit gefiel es mir immer besser und genau in der Jungschar kam ich das erste Mal mit dem Herrn und dem Glauben ihn Kontakt. Es wurde auch immer gebetet und christliche Geschichten erzählt. Ich habe mich aber zu der Zeit nicht wirklich interessiert für den Glauben an Gott.

Soweit ich mich erinnere besuchten wir rund 2 Jahre die Jungschar.
Meine Konfession war Evangelisch und es kam dann auch das Alter wo die Konfirmation anstand. Dafür musste man natürlich auch in die Kirche gehen – 16-mal – was ich richtig rausgeschoben habe weil ich absolut keine Lust dazu hatte. Wir hörten zwar Predigten aber es ist nichts hängen geblieben – wie auch wenn man absolut ohne Lust dahin ging.

Irgendwann war dann auch das überstanden und die Welt hat gerufen. Mit 15 Jahren habe ich angefangen zu rauchen dann kam irgendwann das Kiffen dazu, mit 18 Jahren dann der Ausgang mit Kollegen und der Alkohol. Wir waren viel unterwegs,  jeden Freitag und Samstag, in Pubs und Discos, zum Teil bis morgens um 7.00 Uhr.

Irgendwann kam dann die grosse Spielsucht – ich verbrachte die meiste Zeit vor der Konsole und später vor dem PC. Ein Spiel – World of Warcraft – hatte mich so süchtig gemacht, dass ich sogar meine Kollegen mehrheitlich vernachlässigt habe und auch bei 30 Grad und Sonnenschein nicht mehr raus ging. Ich habe starke Aggressionen bekommen, geflucht, das war ein schlimmer Zustand.


Irgendwann bei der Arbeit hatte ein neuer Arbeitskollege mir dann vom HErrn JEsus Christus erzählt und auch sein Zeugnis gegeben – was der Herr an ihm bewirkt hatte. Plötzlich verspürte ich richtig Freude am Thema und habe sehr gerne zugehört wen er vom Herrn geredet hat. Ich konnte gar nicht genug davon bekommen.


In meiner Kindheit hatte ich eine Zahnarztphobie bekommen, da ich nicht wirklich einen netten Zahnarzt hatte, daher sah es um meine Zähne schnell schlimm aus und ich hatte wirklich gelitten unter dieser Angst. Ich habe meinen Kollegen dann gefragt, ob der HErr mir auch helfe bei meiner Phobie? Ja das wird er – hat er geantwortet.


Es ging zwar noch eine Weile aber ich habe dann angefangen zum HErrn JEsus Christus zu beten, immer und immer wieder. Irgendwann konnte ich im Traum eine Stimme hören, dass ich keine neuen Zähne bekomme, ich hab trotzdem weiter gebetet und die Stimme kam wieder und sagte, du wirst bald neue Zähne haben. Von da an war mir meine Angst genommen und ich konnte endlich meine Zähne machen lassen. Dafür danke ich meinem HErrn JEsus Christus von ganzen Herzen.

Von dem Zeitpunkt an habe ich wirklich an den HErrn JEsus Christus geglaubt, mit einem Fuss bin ich aber doch immer noch ihn der Welt geblieben, beim Gamen, weil ich das Gamen einfach geliebt habe und lange nur für das gelebt habe. Irgendwann kam dann ein weiterer Arbeitskollege auf mich zu und erzählte auch vom HErrn JEsus Christus , weil er auf Facebook gesehen hatte, dass ich seinen Post geliked hatte. Das war ein Post um Bibelfakten. Er kam zu mir und sagte, ob er mich was fragen dürfte, ich habe gesagt; ja sicher darfst du das. Er fragte mich, ob ich an JEsus Christus und an GOtt glaube, ich habe sofort geantwortet; ja von ganzem Herzen. Da ging ihn meinem Herzen so eine Freude auf und ich konnte mit ihm darüber reden. Er erzählte mir, dass er in einer Gemeinde ist und ich gerne mitkommen könne. Von da an habe ich wieder angefangen zu JEsus Christus zu beten, Tag für Tag und eines Abends fühle sich das Gebet plötzlich anders an; ich hatte mein Herz meinem HErrn JEsus Christus geöffnet und geschenkt und ihn gebeten; komm in mein Leben und leite es, nimm mir das alte Leben und schenk mir ein neues Leben.

Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmütigkeit? Weisst du nicht, dass dich Gottes Güte zur Busse leitet?

Römer 2.4

Das war im Januar 2016, als ich mein Leben dem HErrn JEsus Christus übergeben habe.
Ein paar Wochen später hat mich der Herr über einen Kollegen in die solafide geführt, seitdem bin ich in dieser Gemeinde.
Ich bin so dankbar, dass ich errettet sein darf durch die Gnade meines HErrn JEsus Christus und den Glauben alleine, ihm nachfolgen, sein Wort lesen und lernen und das Evangelium verkündigen – damit Menschen die frohe Botschaft auch hören dürfen und sich hoffentlich für den HErrn JEsus Christus entscheiden.
In diesen 2 Jahren, seit ich den Weg schon mit dem HErrn JEsus Christus gehen darf, hatte er mir immer wieder geholfen und mich auch von meiner Gamesucht befreit. Auch dafür bin ich sehr dankbar, denn es hat mich dadurch noch mehr zum Herrn – ins Wort – gezogen.
Klar, sind es immer Hochs und Tiefs auf dem Weg, doch wenn ich falle ist der HErr da und zieht mich immer wieder hoch.

Denn aus Gnaden seid ihr selig worden durch den Glauben, und dasselbige nicht aus euch, Gottes Gabe ist es;nicht aus den Werken, auf dass sich nicht jemand rühme.

Epheser 2.8+9

Mein Name : Feurer Theresa
Jahrgang : 1949
Zivilstand : geschieden ( vom Ehemann verlassen worden )
Kinder : 2 Söhne und 4 Enkelkinder

Ich weiss jetzt, dass Gott schon immer in meiner Nähe war.

Katholisch bin ich aufgewachsen und habe die Realschule in einer kath. Töchternschule , mit Nonnen als Lehrpersonen verbracht und absolviert.
Damals betete ich immer zu Gott, er möge mich doch behüten, begleiten und vor allem klar und rein machen wie ein Bergsee in den Alpen. Alleine dieses Anliegen, der Wunsch nach Klarheit und Reinsein, zeugt heute für mich davon, dass Er damals schon in meiner Nähe war.
Im Kindesalter habe ich schon einige seelische Schmerzen erlebt. Dieses brachte es mit sich, dass mein Empfinden, verglichen mit gleichaltrigen, tiefer war.
Ich heiratete, bekam Kinder und wurde geschieden.
Die Folge daraus; Es begann eine Suche, eine Suche nach etwas, dass mich glücklich, zufrieden und/oder frei machen sollte. Meine Suche startete in der Esoterik und ich erlernte autogenes Training (mentales Training und Kontrolle). Genau so, wie dass auch sein soll in dieser Richtung. DAS IST DAS NON PLUS ULTRA, dachte ich mir.
Schon nach kurzer Zeit merkte ich, dass mich meine Gefühle täuschten. Also suchte ich weiter,
Ich fing an mit vegetarischer Ernährung, checkte den Buddhismus ab und landete sogar auf meiner Suche bei den Mormonen. Trotz vielen Enttäuschungen, suchte ich immer weiter. Aber auch mein weltliches Leben lief nicht weiters in geraden Bahnen und so kam es, dass ich mit 52 Jahren nochmals einen neuen Arbeitsplatz suchen musste. Mir waren die Schwierigkeiten einer Stellensuche aus Gesprächen mit viel jüngern Menschen, welche mich bei meiner Tätigkeit als Gerantin, in meinem Restaurant besuchten wohl bekannt. Mir waren die geringen Chancen bewusst und so wurde alles was dann kam zu einer Führung durch den Herrn Jesus Christus, wie ich Heute wissen kann nach der Schrift.

ES GIBT KEINEN ZUFALL.
Ich bekam vom Herrn meinen neuen und auch noch jetzigen Arbeitsplatz. Bei meiner Arbeit, arbeitet eine Frau mit Namen Gerda. Mir fiel ihre ruhige und zufriedene Art auf, selbst unter Stress und Druck. Sie bewältigt Stress und Schwierigkeiten, als ob sie nicht richtig damit in Berührung kommt. Sie übernahm unwissend eine gewisse Art von Vorbild Rolle für mich, selbst heute noch.
Wie sie mir berichtete, hatte sie schon längere Zeit vor die Arbeitsstelle zu wechseln, spürte aber dass die Zeit noch nicht gekommen sei.
An einem Donnerstag predigten vor unserem Arbeitsplatz eine Gruppe Männer und sprachen klar von Jesus Christus. Was ich hörte, empfand ich als richtig. Aber ich musste mich wieder an meine Arbeit machen und gerade als ich weiter gehen wollte, sah ich Gerda meine Kollegin zu dieser Gruppe Predigern hinzulaufen und mit ihnen reden. Es war mir wichtig sie danach zu fragen, ob sie diese predigende Gruppe kenne. Aber sie verneinte dies und erklärte mir darauf, sie wollte schauen und hören ob die das Evangelium der Gnade richtig verkünden. Mein Interesse war geweckt, “ Wieso richtig?“ fragte ich mich.
Ich konfrontierte sie mit meinen Fragen die auf einmal zu brennen begangen; Evangelium, gibt es verschiedene Arten davon u.s.w. Gerda war mehr als erstaunt, dass ich mich für solches interessierte, denn sie dachte dass wir beide niemals zusammen über Jesus reden würden oder könnten.

In der Folge dessen hatte sie mir mehrere male das Evangelium der Gnade Jesus Christus erklärt. Und das Wichtigste ebenso ; den Weg in die Hand Gottes. Joh .14, 6:

“Jesus spricht zu Ihm: ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.”

Doch ich hatte als Folge meiner bisherigen Suche, Angst in einer Sekte zu landen. Ich fing also zuerst an alles zu prüfen und ging in die Freihandsbibliothek. Gerda sagte mir sie sei eine Baptistin, deshalb forschte ich nach ob diese zu den Sekten gehören. Ich fand sie nicht bei den Sekten, aber dafür eine klare Erklärung zu Baptist: Wiedertäufer. Also erfuhr ich dass Gerda einer christlichen bibelgläubigen Gemeinde angehörte. Sie machte mich etwas später mit Herrn Dr. Nico Verhoef, dem Pastoren der Gemeinde bekannt. Auch erklärte er mir aus der Schrift, den Weg durch Jesus Christus zum Vater im Himmel. Wir lasen zu dritt bei Gerda Zuhause in der Heiligen Schrift das Johannes Evangelium. Ich war erstaunt und gleichermassen erfreut darüber,
einen völlig anderen Jesus und Blick auf seinen Weg für uns erkannt zu haben. Öfters fragte er mich, wieso ich den Schritt durch Jesus Christus, zum himmlischen Vater nicht mache. Ich war noch nicht bereit, konnte und wollte deshalb noch nicht.
Es war Führung dass Gerda immer meine Nähe suchte und mir ohne sich aufzudrängen viel erklären konnte. Es kam aber der wohl wichtigste Morgen meines Lebens.

Wie immer machte ich mich per Bus auf den Weg zu meiner Arbeitsstelle. Ich schloss meine Augen, brachte alle meine bewussten Sünden, zu und vor Jesus Christus, bereute von ganzem Herzen und flehte ihn an in mein Herz und Leben zu kommen. Ich wollte sein Kind sein: Joh.1, 12:

” Wie viele Ihn aber aufnahmen, denen gab er die Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben.”

Es wurde mir heiss von den Zehen bis in den Kopf, es rollten die Tränen aus meinen Augen über meine Wangen. Keine Chance, ich konnte das Weinen nicht kontrollieren oder stoppen.
Bei der Arbeit angekommen suchte ich als erstes Gerda auf, um nach zu fragen ob dass normal sei? Sie meinte es kann, aber es muss nicht so ablaufen und nahm mich in ihre Arme mit den so wahrhaftigen Worten;“ Jetzt bist du meine Schwester im Herrn Jesus Christus“.

Seither lese ich täglich in der Heiligen Schrift (Luther 1545) und folge Jesus Christus zu seinen Bedingungen nach.
Er der Messias hat mir soviel geschenkt:
– meine ganze Familie ist errettet
– beide Söhne mit Frau und Kindern sind errettet
– meinen jüngerer Sohn Thomas von Drogen und HCV- Hepatitis befreit.
– Simeon mein Enkel, den alle Ärzte aufgaben, darf mit einem Hypoplastischen Linksherzsyndrom ( HLHS ) leben.
Und eben 7 Enkelkinder welchen ich nun Omi sein darf.
Wir haben alle die Gnade Gottes erfahren.
Ich bin angekommen.
Römer.3.28:

“So halten wir es nun, dass der Mensch gerecht werde, ohne des Gesetzes Werke, alleine durch den Glauben.”

Ich glaube dass Jesus Christus der Herr ist und Gottes Sohn.
Ich glaube dass Er mit seinem Opfer am Kreuze für meine Sündenschuld bezahlt hat.
Ich glaube dass Er am dritten Tage auferstanden ist und den Tod bezwungen hat.
Eph. 2:8-9

Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus den Werken, auf daß sich nicht jemand rühme.

Glaubst DU dass???

Mein Weg zum Glauben

Mein Name ist Andrea, bin heute 30 Jahre alt, und wuchs in St. Gallen bei meinen reformierten Eltern auf.
Ich ging wie alle Kinder in meiner Klasse in den Religionsunterricht und danach in den Konfirmation Unterricht. Ich war froh musste ich nicht oft in die Kirche, da meine Eltern keinen großen Glauben hatten. Wir gingen nur anWeihnachten in die Kirche aus Tradition. Doch in der Kirche hatte ich nie vielmitbekommen da es mir nur darum ging mit meiner besten Freundin auszutauschen was wir für Geschenke erhalten hatten. Ich hatte nie das Gefühl das mir etwas fehlte in meinem Leben. Ich ging mit meiner Familie jeden Sommer in die Ferien ans Meer und im Winter gingen wir in die Skiferien. Ich hatte keine strengen Eltern konnte jedes Wochenende in die Disco oder Ausgang.
Meine beste Freundin lernte mal einen Jungen kennen der in eine christliche Gemeinde in Berg TG ging. Wir wurden mal eingeladen dorthin zu gehen was wir auch taten. Leider weiß ich nicht mehr genau was man uns erzählte doch ich weiß dass ich dachte es sei eine Sekte, deshalb gingen wir auch nicht mehr dahin. Heute denke ich schade ich hätte vielleicht schon viel früher erlöst sein können.
Als ich 20 Jahre alt war lernte ich meinen heutigen Mann kennen. Er war Gitarrist in einer Band und ich war natürlich ein großer Fan von ihm und stolz darauf die Freundin zu sein von einem umschwärmten Gitarristen. Mein Mann hatte mich als Freundin oftmals nicht so behandelt wie man eine Frau behandeln sollte. Er war oft sehr betrunken und konnte nicht zu mir stehen.
Damals wusste ich nicht warum ich das alles durchgemacht hatte doch heute glaube ich dass es der willen Gottes war, dass wir zusammen blieben und mittlerweile eine glückliche Ehe haben.
Als mein Mann eine neue Herausforderung in St. Gallen annahm fand er durch einen Arbeitskollegen sehr schnell zum Glauben. Für mich war klar dass er in eine Sekte geraten ist. Er ließ jeden Tag in der Bibel was mich total nervte. Ich wollte nichts davon hören wenn mein Mann mit mir darüber reden wollte oder fragte ob ich mal mit in die Gemeinde komme.
Durch viele Gespräche mit meiner erlösten Oma und gutes zureden von ihr dass dies der richtige Weg sei fand ich den Mut mal mit meinem Mann zusammen in die Gemeinde zu gehen. An einem Abend betete ich zuhause mit meinem Mann und nahm Jesus Christus als meinen Persönlichen Erlöser an! Seit dort gehe ich regelmäßig in die Gemeinde und fand auch meine liebe zum Wort Gottes. Dies ist nun ca. 3 Jahre her. Ich war am Anfang sehr skeptisch. Aber durch viele Gespräche, durch das Prüfen der Gemeinde und die Worte der Heiligen Schrift weiß ich heute, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dafür danke ich Gott von ganzem Herzen.

Jakobus 1.5:
So aber jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte von Gott, der da gibt einfältiglich jedermann und rücket es niemand auf; so wird sie ihm gegeben werden. Amen


Ich bin im Jahr 1987 auf die Welt gekommen und wuchs in einem sehr guten Elternhaus auf. Meine Eltern arbeiteten viel und hart, hatten aber trotzdem immer genügend Zeit für mich und meine Schwester. Wir sind reformiert aufgewachsen – reformiert auf dem Papier – mehr nicht. Bis auf ein tägliches Gebetsliedlein „Ich ghöre äs Glöggli, das lüütet so nett…“ hatten wir keinen Bezug zu Religion oder Gott selbst. Rückblickend kann ich wirklich sagen, dass ich sehr behütet aufgewachsen bin. Wir hatten eine tolle Nachbarschaft, spielten Streiche mit anderen Kindern, unternahmen Abendteuer, entdecken die Welt, spielten Fussball und Basketball. Dies ging eigentlich bis Ende Oberstufe so weiter. Sehr behütet. Da ich reformiert war wurde ich mit 16 Jahren konfirmiert, ich musste dazu eine gewisse Anzahl von diversen Veranstaltungen der reformierten Kirche besuchen. Soweit ich mich erinnern kann hatte das mit Gott wenig am Hut, wir diskutierten über politische Dinge, andere Kulturen, andere Religionen , aber nie wirklich über Gott. Schliesslich liess ich mich konfirmieren, nicht aus Überzeugung, sondern in der Hoffnung Geschenke zu erhalten – ich brauchte einen Scooter. Ich zweifelte nie an der Existenz Gottes, ich stellte mir auch öfters Fragen bezüglich Tod, Gott, Ewigkeit, Sinn des Lebens etc. fand aber keine Antworten darauf – ich muss zugeben, dass ich auch nicht eifrig gesucht habe.
Zum ersten Mal konfrontiert worden mit Gott und der Bibel wurde ich auf einer Ferienfahrt nach Italien. Ein Kollege von mir, der mit seinen Eltern den Zeugen Jehovas angehört erzählte von der Bibel, den darin enthaltenen Prophezeiungen, erzählte davon, dass Gott eines Tages zurück kommen wird etc. Bis dahin hatte ich von solchen Dinge noch nie gehört , ich wurde neugierig und begann mich des Öfteren mit den Zeugen Jehovas zu treffen, wir lasen in den von ihnen verbreiteten Zeitschriften. Meistens verstand ich nicht viel. Doch ich wusste, dass mein Lebensstil Gott sicherlich nicht gefallen würde, mein Gewissen meldete sich. Parties, Alkohol, Cannabis, Mädchen, ständiges Lügen und Stehlen, all diese Dinge standen im krassen Gegensatz zu dem was Gott gefallen würde. Ich war innerlich zerrissen. Ich wusste was recht war – trotzdem tat ich was anderes. Ich wusste dass es gut war ehrlich zu sein, trotzdem log ich, dass sich die Balken bogen. Dies ging zirka ein halbes Jahr lang so. Schliesslich nahm ich teil an einem Kongress der Zeugen Jehovas im Letzigrundstation in Zürich. Da jedoch fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Diese Leute waren gefangen in einer Organisation. Nette, anständige Leute. Aber sie waren Marionetten einer Organisation. Ich bekam Schiss und brach den Kontakt völlig ab.
Doch mein Gewissen blieb. Das Gewissen kann man nicht einfach abschalten. Das geht nicht. Mir war klar, dass ich Gott nicht gefalle. Ich versuchte es sogar. Einen Monat schaffte ich es mit dem kiffen aufzuhören, doch das war’s. Dies machte sich auch in meiner Familie, meinem Lehrbetrieb sowie in der Berufsschule, in der ich nur selten anwesend war, bemerkbar. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich ständig gegen mein Gewissen gehandelt habe. Das Einzige was für mich noch Sinn machte war Basketball. Ich liebte diesen Sport. Alles drehte sich darum.
Eines Tages meinte ein Mitspieler zu mir, dass ein anderer Spieler „komisch“ geworden sei. Er stände plötzlich auf der Strasse und verteile Zettel über Jesus Christus. Daraufhin nahm ich Kontakt mit diesem Spieler auf. Wir trafen uns einige Male zum Mittagessen. Ich erzählte ihm meine Geschichte. Wir redeten viel über die Bibel. Er erklärte mir das Evangelium - welches ich bis dahin noch nie gehört habe, weder die Kirche, noch die Zeugen Jehovas und schon gar nicht die Welt teilten mir dies jemals mit. Er erzählte mir davon, dass Jesus Christus als Liebe für uns Menschen auf die Welt kam um für unsere Sünden zu bezahlen. Er kam um uns vor der Hölle zu erretten. Er erzählte mir, dass er für unsere Vergebung gestorben ist. Vergebung – ach, wie bitter nötig ich doch Vergebung hatte. So kam es, dass ich an einem Mittag gefragt wurde, ob ich beten möchte - Jesus Christus als Erlöser annehmen möchte und ob ich diese Vergebung haben möchte. Ich sagte aus Anstand ja. Doch ich sage dir eins: Dieses Gebet hat alles geändert. Mit alles meine ich Alles. Meine Schuld wurde weggenommen, päm! Ich spürte Frieden, eine Art von Leichtigkeit, als wäre ein schwerer Stein von meinem Gewissen gefallen. Ich hätte weinen können.
Heute weiss ich, dass an diesem Tag im Frühling 2006 in St. Gallen beim an gesprayten Brunnen beim Neumarkt der allmächtige Gott, Jesus Christus in mein Herz gezogen ist. Was für eine Gnade!

Ich bin 1977 auf die Welt gekommen und darf mit Dankbarkeit auf eine sehr schöne Kindheit zurückschauen. Obwohl meine Eltern gläubige Christen waren, hatte ich nicht das Gefühl in besonderer Weise christlich erzogen worden zu sein. Jeweils am Sonntag und in Kinderlagern kam ich mit anderen Kindern von christlichen Eltern in Kontakt. In der Sonntagsschule wurde mir erklärt, was Jesus Christus für mich getan hat. Wenn ich mich zurückerinnere, so gab es einige Situationen, wo die Frage aufkam, ob Jesus schon mein Retter war und ich ihn in meinem Herzen haben möchte. Ich war damals vielleicht 8 Jahre alt und habe ihn eingeladen in mein Herz zu kommen. Als Kind verstand ich natürlich noch nicht so viel von meiner Schuld gegenüber diesem allmächtigen und heiligen Gott. Ich verstand auch nicht was Umkehr bedeutete, doch es blieb ein Vertrauen, dass dieser Gott tatsächlich existiert und mich liebt und dass sein Sohn Jesus Christus auch für mich ans Kreuz ging. Aus der Bibel kannte ich hauptsächlich die bekanntesten Geschichten aus dem alten Testament und aus den Evangelien.
Mit etwa 14 Jahren hatte ich keine Lust mehr in die Gemeinde zu gehen. Meinen Eltern gefiel dies nicht, doch ich war kein kleines Kind mehr und so mussten sie zusehen, wie ich mich immer weiter von Gott entfernte. In dieser Zeit hatte ich andere Pläne. In den nächsten Jahren gab es für mich nur Sport. Meine Idole waren Basketballspieler. Etwas später kam auch das Interesse für Mädchen und Parties. Mir gefielen die Christen nicht – sie wirkten auf mich heuchlerisch und viel zu brav. Mich interessierte die Welt und ich fühlte mich, als ob die ganze Welt mir zu Füssen lag. Spass, Spass, Spass – das war die Devise. Aus diesem Grund hatte ich nach der Matura auch keine Lust studieren zu gehen. Stattdessen hatte ich einen Job, nur um mir meinen Ausgang, Ferien, Auto usw. zu finanzieren. Gott interessierte mich nicht sonderlich. Ja er existierte – aber er hatte sicher Verständnis dafür, dass ich jung war und viel ausprobieren wollte. Ob ich in den Himmel kommen würde? Ich wusste es nicht. Die Zeit verging und Mitte zwanzig war ich nicht mehr der brave Junge. Am Wochenende war ich regelmässig betrunken, dazu kam auch das Kiffen. Nichts besonderes dachte ich mir, macht doch eigentlich jeder. Mittlerweilen hatte ich eine eigene Wohnung und lebte ein richtiges Junggesellen leben. Im Sport war ich der Held. Ich lebte nur noch für mich selbst, denn ich war mein eigener Gott. Meine Zeit, mein Geld und meine ganze Hingabe galt mir selbst. Doch dieses Leben brachte auch eine Leere. Verschiedene Mädchen, ständig bekifft oder betrunken – ich fühlte mich schmutzig. Ich dachte mir, so sollte es nicht sein. Dieser Ego-Trip war selbstzerstörerisch.
Nach Gott gesucht habe ich nicht – aber er nach mir. Es war 2005 als ich erfahren habe, dass sich ein Bekannter aus der Basketballszene zu Jesus Christus bekehrt hat. Sobald sich dies rumgesprochen hat, habe ich auch die Sprüche gehört. Er sei durchgeknallt, Gehirnwäsche erhalten, ein religiöser Spinner etc. Doch innerlich freute es mich für ihn. Natürlich sollten diese Sprüche später auch einmal mir gelten. Eines Nachmittags trafen wir uns zum Basketball und er hat mir von seinem Glauben an Jesus erzählt und mir Fragen gestellt. Ab diesem Zeitpunkt ist Jesus Christus nach über zehn Jahren Funkpause (meinerseits) wieder in mein Leben getreten. Irgendwie war ich fasziniert davon, wie ein Mensch so verändert sein konnte und die Bibel wurde immer interessanter. Ich weiss nicht mehr genau, was damals passiert ist, doch wir haben damals täglich über die Bibel und Jesus Christus gesprochen. Ich konnte auch nicht anderes als mit anderen darüber zu sprechen (ob es ihnen gefiel oder nicht). Die erste Predigt, die ich hörte war aus Lukas Kapitel 15, der verlorene Sohn. Was für ein Zufall, der war ja ich! Die Bibel wurde mein Lieblingsbuch, das lebendige und kräftige Wort Gottes. Es war die Zeit meiner Bekehrung. Dass ich bereits als Kind Errettung in Jesus Christus fand, ist mir erst später klar geworden. Natürlich gab es auch kleine Rückschritte, doch nie habe ich aufgehört zu glauben, dass Jesus Christus der Weg und die Wahrheit und das Leben ist. Ich begann eine Gemeinde zu besuchen und nahm an Strassenevangelisation teil. Die Christen, die ich als Erwachsener kennen lernte, waren anders als die Christen, die ich in Erinnerung hatte. Sie standen ein für Ihre Überzeugung und versuchten im Vertrauen alleine auf Jesus Christus zu leben. Sie waren deshalb stark, weil sie nicht für die Versuchungen der Welt schwach wurden. Gott änderte meinen Lebensstil, ohne dass ich mich bemühen musste. Meine Eltern haben sich über meine Bekehrung sehr gefreut. Zu den meisten Kumpels von früher habe ich jedoch keinen Kontakt mehr. Meine damalige Freundin wusste nichts von Jesus Christus und meine ersten Versuche das Evangelium zu erklären, brachte einen Bruch in unsere Beziehung. Wir waren ein Jahr zusammen und immer noch recht verliebt, doch jetzt war da eine unsichtbare Mauer. Mir wurde klar, dass es nicht so weiter gehen konnte. Diese sehr schwierige Situation dauerte einige Monate bis zum Punkt, wo ich diese Beziehung Gott überlassen musste. Ich war völlig verzweifelt. Dann im Januar 2006 meldete sich meine Freundin: Sie habe heute gebetet und Jesus Christus als Ihren Erlöser aufgenommen! Was für eine Freude! Meine Gebete und die von vielen Brüdern und Schwestern wurden erhört. Im gleichen Jahr haben wir geheiratet.
In den nächsten sieben Jahren haben meine Frau und ich eine kleine christliche Gemeinde besucht und darin ein zu Hause gefunden. Ich habe über 5 Jahre eine Bibelschule besucht und konnte dadurch die Fundamente des Glaubens lernen um somit auch anderen Menschen die Bibel näher bringen. Ich durfte einige Leute zu Jesus Christus führen, was mich sehr gefreut hat. Einer davon, war auch ein junger Basketballspieler, mit dem ich bis heute den Weg als Christ gemeinsam gehen durfte. Zusammen haben wir Anfangs 2012 einen Hauskreis gegründet, wo er seine ganze Familie mitbringt. Obwohl es zu einem Bruch innerhalb der alten Gemeinde kam, durften wir erfahren wie Gott das nutzte um eine neue Versammlung entstehen zu lassen. Ich lernte dadurch noch mehr mich nicht auf Menschen zu verlassen, sondern alles täglich im Gebet dem Herrn zu übergeben.
Jesus Christus brachte mir und meiner Frau einen echten und andauernden Frieden, wie ich ihn bislang nicht kannte. 2009 ist unsere erste Tochter geboren. Obwohl bei ihr ein sehr seltener Gendefekt festgestellt wurde, wodurch sie lebenslänglich behindert sein wird, haben wir nie angezweifelt, dass Gott uns durch jeden einzelnen Tag getragen hat und weiter tragen wird. Mittlerweilen bin ich Vater von zwei wunderbaren Töchtern. Meine Familie ist mir das Liebste auf Erden geworden. Doch wo wäre ich ohne IHN? Ich weiss, dass meine Errettung nicht von meinen Werken abhängig ist, er hat es getan. Ich weiss, dass meine Errettung auch nicht von meinem Wandel abhängig gemacht wird, weil wir ALLE in Sünde fallen können. Er aber ist treu. Er hat mit seinem Blut am Kreuz für meine Schuld bezahlt. Die Rechnung ist beglichen. Ich bin ein Kind Gottes durch Glauben an Jesus Christus, nichts kann mich trennen von der Liebe Gottes.
Doch ich darf Jesus Christus nachfolgen, weil ich ihn liebe und ihm dankbar bin und weil er den besten Plan für mein Leben bereit hält.

Vom Spötter zum Nachfolger Jesu Ich merke soeben, dass es nicht einfach ist, über sein Leben zu schreiben. Heute bin ich 20 Jahre und 4 Monate alt und ich weiss noch als ich zum Glauben gefunden habe, als wärs erst gestern gewesen. Doch die Suche nach GOtt fing schon viele Jahre zuvor an.   Die Shahada Aufgewachsen in einem Haushalt von moderaten, muslimischen Eltern, wurde mir nicht viel über GOtt oder den Islam erzählt als Kind. Ich weiss nicht wie alt ich war, als ich wirklich Moslem wurde. Es war in den Sommerferien im Kosovo als ich mit meiner Mutter ihre Tante besuchte, welche 3 Gehminuten von uns entfernt wohnte. Die Tochter meiner Tante war damals ungefähr 20 Jahre alt. Dies musste im Jahre 2003 gewesen sein, denn ich mag mich nicht daran erinnern, dass eine Fussballmeisterschaft in jenem Jahr stattgefunden hatte. Die Tochter der Tante meiner Mutter war schon von ihrer Jugend auf streng religiös. Als ich sie mal bei ihr zu Hause ohne Kopftuch sah, war ich so geschockt, dass ihre ganze Familie über meine Reaktion lachen musste. 5 mal am Tage beten, während Ramadan wird gefastet, ohne Kopftuch wird das Haus nicht verlassen. Totale Hingabe an ihren Gott. Weil ich als Kind schon immer an Gott glaubte und ich Fragen hatte, wendete ich mich bei einen dieser Besuche an die Cousine meiner Mutter. Woran ich mich erinnern mag, ist, dass wir Verse zusammen auswendig gelernt haben (2 Verse kann ich heute noch LOL, darunter die Shahada) und dass sie mir ein kleines, grünes Büchlein gegeben hatte. Ich mag mich nicht erinnern, was drin stand. Ein Koran war es nicht. Zurück in der Schweiz wollte ich natürlich mehr wissen. Also besuchte ich Mittwoch Nachmittags die Kinderstunde, welche in der Primarschule in der Wiesenau in St. Margrethen stattfand. Der Unterricht war, soweit ich mich erinnern mag, auf bosnisch, aber der Lehrer sprach aus irgendwelchen Gründen albanisch, also übersetze er alles für mich. Doch als die Herbstferien kamen, verlor ich das grüne Büchlein. Und aus irgendwelchen Gründen hing ich so an dem Buch, dass ich ohne die Kinderstunde nicht mehr besuchen wollte. Mein Interesse an den Islam erlosch nicht ganz. An Bajram wachte ich immer früh auf, schaltete den Fernseh ein und schaute mir die Live Übertragung aus der Moschee in Pristina an. Ich mochte den arabischen Gesang. Mein Vater ging nicht zur Moschee an Bajram, obwohl ich sehr gerne gegangen wäre. Er nannte die Leute da Heuchler und unrecht hatte er nicht, denn viele die an Bajram dort (Die Moschee war in Rebstein) waren, waren sonst eigentlich 2 Stockwerke höher in der Bar.

Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und trachten, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind also der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, nicht untertan. - Römer 10,3
  Mr. BIG MOUTH Wenn man den Text oben liest, könnte man meinen, ich sei ein tadelloser, braver und höflicher Junge gewesen. Das war ÜBERHAUPT NICHT so. Ich hatte / habe das Talent mich in Schwierigkeiten zu bringen. Ich weiss nicht wie, aber es geschah einfach. Ich glaube, ich hatte mehr Elterngespräche in einem Jahr als der Rest der Klasse zusammen. Der Schulunterricht interessierte mich nicht, also musste ich mich ablenken. Und da ich immer der kleinste in der Klasse war, wurde ich deswegen gehänselt, aber ich war einer, der den (unter anderem verbalen) Zweikampf suchte. Für mich gab es keine Grenzen bei Wortgefechten. Intelektuell war ich den andern einen Schritt voraus, aber emotional nicht.Für mich galt, je tiefer die Wunde, desto besser. Dass ich jemanden ernsthaft verletzten konnte mit meinen Worten war mir, glaube ich, egal oder vielleicht war ich einfach zu unreif um zu verstehen, was für eine Wirkung Worte haben können. Während der Sekundarstufe musste ich wegen Mobbing oft zum Sozialpädagogen. Aber irgendwie reute mich nichts. Der Sozialpädagoge kam bei mir gar nicht an, sehr wahrscheinlich weil er selber wie "meine Opfer" aussah. Ich hatte einfach keinen Respekt vor ihm. Eine Geschichte, die aufzeigt, wie ich andere Leute austrickste: Ich und mein Kumpel gingen Yu-Gi-Oh Karten spielen. Da wir dies in einem Keller bei "Freunden" machten, gab es keine Fenster, also wurde der Raum von einer Lampe beleuchtet. Ich kam auf die Idee, dass einer von uns beiden das Licht ausschalten soll, während sich der andere duelliert. Während es Dunkel war, sollte der sich duellierende Spieler einen Stapel aus dem Deck des Gegner stehlen. Damit wir sofort gehen konnten, machte "der Lichtbetätiger" mit dem Ein- und Ausschalten des Lichts solange weiter, bis alle genervt davon waren und nicht mehr spielen wollten. Mit ein paar neuen Karten konnten wir uns so verziehen.   Die Fabel Reichtum. Materieller Reichtum war mein Ziel. Den Sinn des Lebens sah ich im Besitztum. Als ich in die Sekundarschule kam, hatte ich plötzlich ein Ziel. Ich wollte soviel Geld machen wie nur möglich, denn darin sah ich den Frieden, nach welchem ich mich sehnte. In der Schule fing ich an aufzupassen und schrieb ohne Mühe 5.5er. Aber die Probleme aufgrund meines Verhaltens blieben abseits des Klassenzimmers bestehen. An GOtt glaubte ich nicht mehr wirklich. Vor jeder Prüfung, so viel ich weiss, sagte ich einfach die Shahada auf, meine Art GOtt um Hilfe bei der Prüfung zu bitten und da ich kein Arabisch konnte, wusste ich gar nicht, was ich vor mich hinplapperte, An der Aufnahmeprüfung für das Gymnasium hatte ich meine Deutsch - Mündlichprüfung bei einem Philosophen. Er wählte das Thema Fabeln aus und fragte mich über das Leben und das Schicksal. Wir konnten uns einigen, dass jeder Mensch sein Schicksal selber in die Hand nehmen könne. Und mit dieser neuen Lebenseinstellung wollte ich weiter meinem Ziel nachjagen. Dem HErrn sei Dank habe ich die Aufnahmeprüfungen nicht bestanden. Ich war am Boden zerstört, doch heute sehe ich, dass der HErr einen viel besseren Plan gehabt hatte.
Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse? - Matthäus 26,16
Schizophren Lange war ich der Mörder am Kreuz, der über Jesus spottete. Ich spottete über einen Kumpel, der lange Haare hatte. Ich nannte ihn Jesus. Oder als der Film Hangover rauskam und der einte Typ im Film "fetter Jesus" von Mike Tyson genannt wurde, lachte ich mehrere Minuten lang (kein Witz). Doch gleichzeitig war ich riesiger Fan von Christen -unbewusst. Ich mag mich erinnern, als der AC Mailand die Champions League gewann und mein Lieblingsfussballer Ricardo Kaka ein T-Shirt mit der Botschaft "I belong to Jesus" trug. Komisch, dachte ich. Gleichzeitig weiss ich noch wie ich "Lord give me a sign" von Dmx hörte und er immer wieder "In the name of Jesus" rief. Dieser Name hatte oder hat Macht. Es löste nie keine Reaktion in mir aus. Der Klang dieses Namens war immer mit einer positiven oder negativen Reaktion verbunden. Doch irgendwie hatte ich immer noch Respekt vor diesen zwei Typen. Denn sie verkörperten nicht das heuchlerisch, religiöse Bild, das ich sonst von dem Menschen hatte, die von Jesus erzählten. Mein Fehler war es, dass ich Jesus mit der katholischen Kirche oder sonst einer Organisation assoziierte.
So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott. - 2. Korinther 5,20
  Einer von 5000 Tausend Langsam kommen wir dem Ereignis vom Mai 2011 näher. Es war Februar 2009 und ich war im Kosovo. Im Fernsehen lief die Wiederholung des Spiels der Boston Celtics gegen die Lakers (Basketball). Zu jener Zeit war ich vielleicht 1.52m gross und 55 kg schwer, wenn überhaupt. Mein Cousin war für die Lakers. Ich kannte die Lakers - jeder kennt die Lakers. Und genau deshalb war ich für die Celtics, denn ich bin und war niemals Fan von Mainstream "Produkten". Ich wusste nicht, dass die Celtics in jenem Jahr amtierende Champs und wie gut sie wirklich waren, aber ich verliebte mich in die Mannschaft (ohne Witz!), obwohl sie jenes Spiel verloren. (Jup, ich kann mich noch erinnern - Liebe auf den ersten Blick existiert) Zurück in der Schweiz verfolgte ich die Spiele ein bisschen und ich ging seither oft auf den Pausenplatz Basketball spielen - trotz meiner Grösse. 1,52m gross und der einzige in dem 5000-Sellen Dorf der Basketball spielte. Komisch, nicht!?. Wie ein besessener ging ich fast jeden Tag spielen. Egal, wie das Wetter war. Und ich war überhaupt nicht gut. Währenddessen hatte ich mit meiner Ausbildung begonnen. Es gefiel mir nicht. Die Leute waren hinterlistig. Es wurde immer gelästert und dies brachte mich stark von meinem Ziel ab, Geld machen zu wollen. Die Leute waren zwielichtig und ich merkte, dass alles nur Fassade war. Es war eine trostlose Zeit. Das einzige, was mir Freude bereitete war die NBA. Ich ging weiterhin treu Basketball spielen - alleine. Bis eine wichtige Person in meinem Leben auftauchte. Es war im Juni/Juli 2010. Plötzlich sehe ich wie ein athletischer, junger Schweizer, ich schätze ihn damals auf ca. 33 obwohl er 39 Jahre alt war, mit dem Fahrrad in Richtung Basketballplatz fährt. Hinter im seine Frau und 2 seiner damals 4 Kinder. (Natürlich hatten die auch Fahrräder; Sie mussten ihm nicht hinterher rennen) Er kam zu mir hin und fragte, ob er ein paar Würfe nehmen könne. Ich sagte: "Klar" und dachte mir, das wird lustig. Denn ich hätte nie gedacht, dass er seine ersten 7 oder 8 Würfe reinmacht. Ich war beeindruckt, denn er sah, vom Kleidungsstil her, überhaupt nicht wie ein Basketballer, Hose oder Shorts unter Hintern; XL-Shirts, aus und vor allem war er weiss. 😀 An jenem Tage lernte ich Pädi kennen.
Ich kannte dich, ehe denn ich dich im Mutterleibe bereitete,... -Jeremia 1,5
  Was soll ich nun tun Als er gegangen war, habe ich ihn ca. 7 Monate nicht mehr gesehen, doch was in der Zwischenzeit geschah, war entscheidend. Das zweite Ausbildungsjahr begann. Ich hatte keine Lust an der Ausbildung. In der Berufsschule lernte ich Sachen, die mich nicht interessierten und mein Arbeitsalltag entsprach nicht dem Bilde, das ich hatte, bevor ich mit der Ausbildung begann. Weiterhin fühlte ich mich nicht wohl dort. Ich sagte mir immer, dass ein Albaner, der in St. Margrethen aufgewachsen ist, da nichts verloren hätte. Ich erkannte langsam, dass das Bankgeschäft ein dreckiges Geschäft war. Dem Kunden ins Gesicht lachen und wenn er weg ist über ihn lästern. Es ging mir elend. Im November fing ich mit Thaiboxen an. Es machte spass, aber irgendwie gings mir sehr, sehr schlecht. Ich erinnere mich, wie ich vom Bahnhof nach Hause lief, mit Tränen in den Augen. Verzweifelt, in den Himmel schauend und suchend. Suchend nach dem Sinn des Lebens, Suchend nach dem permanenten Frieden im Herzen. An einem relativ warmen Januar-Tag ging ich wieder auf den Basketballplatz und Pädi kam. Ich sah ihn schon von weitem mit seinen Kindern. Damals hatte er 4 und irgendwie passte das nicht zu ihm. Alle Grossfamilienväter, die ich kannte, sahen einfach anders aus. Für mich sah er mehr nach einem Draufgänger als nach einem langweiligen Familienvater aus. 😀 Er kam und schüttelte mir die Hand. Ich war mir nicht sicher ob er es war, denn ich hatte ihn 6-7 Monate nicht gesehen. Er konnte sich an meinen Namen erinnern, was mir peinlich war, denn ich hatte seinen vergessen. Von jenem Tage an sahen wir uns viel öfter auf dem Basketballplatz. Sicherlich, weil der Frühling nahte und es immer wärmer wurde. Es war im März oder April als sein Telefon klingelte. Er ging ran und ich hörte ihn über Abraham, Isaak und Ismael sprechen. Namen, die ich schonmal gehörte hatte. Namen, die irgendwas mit Gott zu tun hatten, aber ich kannte die Geschichten hinter diese Namen nicht. Es war mir peinlich, dass ich "gelauscht" hatte, aber ich musste es ihm gestehen. Es war komisch, denn in den paar Monaten zuvor wurde ich mit dem Buddhismus, den Zeugen Jehovas und Verschwörungstheorien konfrontiert. Wir kamen ins Gespräch. Er erklärte mir, dass er an Jesus glaubte und ich kann mich nicht an das ganze Gespräch erinnern, aber ich weiss, wie ich sagte, dass ich nicht glaubte, dass diese Figuren wie Jesus usw. existiert haben. Seine Antwort darauf: "Die Existenz Jesu von Nazareth ist historisch erwiesen". 1:0 für ihn - Was sollte ich da noch sagen. Es vergingen Wochen und ich hörte das Evangelium. Wie Gott Mensch wurde und für die Sünder am Kreuze gestorben ist und vorallem für mich. Ich wusste, dass ich vor einem gerechten GOtt keine Chance gehabt hätte. Ich war mir bewusst, dass ich kein guter Mensch war, wie ich's oben schon erwähnt habe. Aber ich nahm Jesus noch nicht als meinen Erlöser an. Vieles war für mich bewunderswert: Er erwähnte nie eine Organisation oder Kirche, seine Liebe zu diesem Jesus war echt, er schien nicht wie ein Frömmler - ganz im Gegenteil - demütig, aber trotzdessen selbstbewusst, er liebte seine Kinder, denn er nahm sie überall mit und das Wichtigste: Ihm war es nicht egal, was ich glaubte. Nicht, dass er sich einmischen wollte in mein Leben - Nein, sondern, er wollte nicht, dass ich ohne Jeuss sterbe. Er wollte mich nicht in der Hölle haben. Es war im Mai 2011. Ich war auf Exkursion mit meiner Klasse. Berlin. Wir besuchten die KZ's und schauten uns die Geschichte Deutschlands (nur das 20 Jahrhundert) an. Ich ahnte nicht, dass ich eine Woche später zum Glauben finden durfte.
...Denn was ist euer Leben? Ein Dampf ist's, der eine kleine Zeit währt, danach aber verschwindet er. - Jakobus 4,14
  Eine neue Kreatur in Christus Zurück aus Berlin, ging ich wieder auf den Basketballplatz. Pädi war auch da. Wir hatte uns über Berlin unterhalten und natürlich auch über die KZ's. Und so kamen wir wieder auf den Glauben zu sprechen. Leider mag ich mich nicht mehr ganz erinnern, worüber wir uns genau unterhalten hatten, aber es stand eigentlich nichts mehr im Wege Jesus als meinen Erlöser anzunehmen. Ich ging nach Hause nachdem ich ihm versichert hatte, dass ich den HErrn als Erlöser annehmen würde. Es war der 14. oder 15. Mai. Ich mag mich an das Datum erinnern, weil ich am folgenden Montag anstatt in die Schule zu gehen, mit meinem Kumpel ins Schwimmbad ging. HAHA! Und als ich nach Hause lief, war Pädi auf dem Basketballplatz. Er fragte mich, ob ich's getan hätte. Ich sagte JA. Welch eine Freude. Ich wollte mehr über Jesus wissen. Für mich war klar, dass jeder Mensch diese frohe Botschaft von Jesus hören musste. Also besuchte ich die Gemeinde, las in der Bibel (leider etwas unregelmässig) und konnte auch meinen Freunden vom Evangelium erzählen. Doch jene "Flitterwochen" waren nach einigen Monaten beendet. Es gingen Gerüchte herum und ich wurde mit etwas konfrontiert, was mich aus der Bahn warf. Ich möchte nicht weiter drauf eingehen. Aber schon wieder wurde mir meine emotionale Unreife zum Verhängnis. Ich liebte GOtt weiterhin, aber den Menschen mochte ich nicht. Mir war es egal, dass von nun an Leute in die Hölle gingen ohne Jesus. Ich vergass, dass ich selbst einst ein Spötter war und einmal ein Traktat von einem alten Mann ablehnte, worin das Evangelium stand. Es vergingen fast 2 Jahre bis ich wieder zurückfand.
Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. - Lukas 15, 6  
Die Taufe Ich war nun seit einigen Wochen regelmässig in die Gemeinde gegangen und hatte nebst dem, dass ich immer wieder das Evangelium an Ungläubige verkündigen durfte, auch regelmässig gebetet. Also wollte ich mich taufen lassen. Die Taufe kann man mit einer Hochzeit vergleichen. Es hat keinerlei Wirkung zur Errettung, wie es die katholische Kirche lehrt. Es ist lediglich ein äusserliches Bekennen, dass man den Weg mit / für Jesus gehen will. Dass man sich selbst gestorben ist und nun für Jesus leben möchte. Es war einer der Besten Momente in meinem Leben. Seither konnte ich fast jedem Kumpel von Jesus erzählen, einer fand sogar zum Glauben. Ich habe seither harte Glaubensprüfungen durchgemacht. Aber der HErr war stets treu.
So euch die Welt hasset, so wisset, dass sie mich vor euch gehasst hat. - Johannes 15,18
Ich weiss nun, dass zu hassen, einfacher ist, als zu lieben. Ich danke meinem HErrn und Erlöser JEsus CHristus, dass er mich geliebt hat, bevor ich denken konnte. Dass er mich geliebt hat, als ich ihn hasste und dass er stets ein treuer Freund und GOtt war und sein wird. Alle Ehre gebührt dem HErrn. Amen.

Rufe Ihn an in der Not, so wird er dir helfen!

Hallo, ich bin Michi, ein Viertel Jahrhundert alt. Ich war zwei Jahre alt, als bei meinem Vater eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wurde, ALS. Zu dieser Zeit konnte ich natürlich nicht wirklich begreifen, was dies für einen Einfluss auf mein Leben haben würde. Ich bin aufgewachsen in einer netten Umgebung, hatte tolle Nachbarn, viele Kids in meinem Alter. Ich hatte eine sehr behütete Kindheit. Ach ja, meine Mutter hat täglich in der Bibel gelesen, sie hat da Ihre Kraft hergeholt um mein Vater zu pflegen und meine Schwester und mich zu erziehen. Meine Schwerster ist übrigens 21 Monate älter als ich. Auch meine Nachbarn gingen in so eine Gemeinde, sie glaubten an Gott. Ich wurde schon früh mit dem Gedanken geprägt, dass "da oben" irgendwo ein Gott sein müsste.
Ich hab's dann auch einmal mit diesem Gott versucht, habe Gespräche mit ihm angefangen, Ihm meine Leiden und meinen Schmerz den ich in mir trage offenbart, nur hat dieser Gott nicht geantwortet. Ich wurde sauer und hab mich stur gegen ihn gestellt. Mit etwa 13 Jahren habe ich zu Gott gesagt: Weisst du was, ich glaube nicht an dich, bis du dich mir offenbarst.
Rückblickend war das wahrscheinlich nicht sehr weise.

Mit 15 habe ich meine Lehre begonnen, da ging das Leben los! Alle Schulkamaraden waren älter als ich, rauchten, tranken Alkohol, gingen in den Ausgang, es wurde auch gekifft. Anfangs blieb ich standhaft, doch ich wurde schwach, bin "in die Welt gegangen".

Es kam eine heftige Trübsalszeit. Innerhalb von 6 Jahren habe ich meinen Grossvater, Vater, Opa und Cousin verloren. Einen Rollerunfall inkl. vier damit zusammenhängede Operationen und einen Schlüsselbeinbruch inkl. Operation durchmachen müssen. Alles ging bergab...

Meine Schwester war aktiv in einer Freien Christen Gemeinde und die haben mich im 2010 angefragt ob ich denn in einem Sommercamp den Fotografen machen möchte. Da ich gerne Fotos schoss, bin ich in dieses Lager gegangen. Ich habe da erstmals von Jesus Christus und dem Erlösungswerk gehört. Dass er für uns am Kreuz gestorben ist und wir durch ihn vom ewigen Tod erlöst werden können. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich, dass ich das Geschenk von Jesus Christus annehmen muss um ewiges Leben erhalten zu können. In diesem Lager habe ich mein Leben dem Herrn übergeben. Ich bin dann auch mehr oder weniger regelmässig in diese Gemeinde gegangen doch hab schnell die Motivation verloren und hab mich wieder den weltlichen Aktivitäten zugewandt.
Ich bin abgetaucht in die Partywelt, Alkohol, rauchen, kiffen, Frauen, pokern, das ganze Programm. Es machte mich nie glücklich, ich hatte immer ein komisches Gefühl dabei, irgendwie wusste ich einfach, dass dies nicht richtig ist. Doch ich konnte nichts daran ändern, es wurde immer schlimmer, zusätzlich spitzte sich die Lage im Job zu, mit meiner Freundin lief es nicht gut und dann waren da noch diese Verschwörungstheorien, Hollywood und die ganze Unterhaltungsindustrie, ich wusste einfach, da ist der Teufel los. Ich hab mich immer mehr über diese Dinge informiert, gleichzeitig bin ich auch immer wieder auf die Bibel gestossen. Gottes Wort. Doch mir gings nicht besser. Ich fühlte mich je länger je mehr Fehl am Platz in dieser Welt.
Irgendwann wurd mir alles zu viel und ich konnte nicht mehr, ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen während der Arbeit, es hat mich zuviel beschäftigt. Also hab ich mich entschlossen meine Stelle zu kündigen und mir eine Auszeit zu nehmen. Ich wollte wissen um was es geht in dieser Welt, wollte wissen was Wahrheit ist.

Naja, ich mich dann auch mehr und mehr darüber informiert doch mir ging es nicht besser, es kamen wieder neue Probleme dazu, in meinem direkten Umfeld lief es schlecht, hab mich noch mehr in die Drogen und die Videospiele geflüchtet bis ich auch da wieder an einen Punkt kam, wo ich wusste, so kann es nicht weiter gehen, ich brauche Hilfe.
Eines Montags kam meine Mutter zu mir und hat zu mir gesagt, sie hätte einem Suchtberater angerufen und ihm meine Situation geschildert. Sie meinte ich soll ihn doch anrufen. Ich war froh darum, hatte ein mulmiges Gefühl, doch ich wusste, das ist meine letzte Chance. Wenn ich jetzt nicht handle, wann dann?

Also hab ich ihn angerufen. Ich habe ihm meine ganzen Ballast den ich im Kopf hatte, mit Verschwörungstheorie, Teufel und Jesus hingeworfen und sagte, ich weiss nicht wie weiter. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt, dass Jesus Christus der Schlüssel zum Ganzen ist, doch wusste ich nicht, wie ich ihn "anwenden" musste.
Ers meinte nur: Du brauchst meinen Bruder, Pädi!

"Zufälligerweise" kam dieser Pädi genau zu diesem Zeitpunkt in der Stadt an und ich konnte mit ihm ein Gespräch führen, er hat gemeint, er könne mir vieles Erklären und beibringen, wenn ich denn wirklich möchte und treu bin. Er hätte heute Abend eine Bibelstunde, ob ich denn vorbeischauen wollte?
Für mich war das gar keine Frage, natürlich schaue ich vorbei! Endlich bin ich auf das gestossen wo nach mir so lange gedürstet hat. Ab diesem Tag bin ich jeden Dienstagabend zu solafide in die Bibelstunde gegangen. Ich hatte nun 1x die Woche eine sinnvolle Beschäftigung. Doch mein Leben war immer noch ein Desaster!
Eines Tages konnte ich das alles nicht mehr ertragen, ich hatte mein Leben nicht mehr im Griff und hab unter Tränen zu Gott geschrien. "Herr! Ich bin in Not! Ich kann nicht mehr, du musst mir helfen! Mach du!"

Ab diesem Zeitpunkt gings schlagartig! Es öffneten sich Türen die mich innerhalb von 2 Tagen in eine neue Wohnsituation gebracht haben und mich direkt von allen Abhängigkeiten die mich gefangen genommen haben, befreiten. Derr Herr hat mein Gebet oder besser gesagt mein Flehen gehört und hat mich aus meiner misslichen Lage befreit und mir ein neues Leben geschenkt! Ich lese nun jeden Tag in der Bibel und finde darin immer und immer wieder Bestätigung und Erkenntnis welche mir früher schon immer auf dem Herzen lagen. Die Schrift bestätigt meine Gedanken zur Welt immer und immer wieder!

Ich danke dem Herrn für seine Gnade und für sein eingreiffen. Ohne ihn kann ich nichts tun.

Und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, so sollst du mich preisen. -Psalm 50.15


Trachtet am ersten nach dem Reich GOttes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. -Matthäus 6,33